Aufruf des Nika Bündnisses

werl-2-nika-nrw

Am 10. und 11. September findet in Werl, bei Soest, erneut ein
AfD-Landesparteitag statt, bei dem die Partei ihre Wahllisten für die
kommende Landtagswahl aufstellen will. Als antifaschistische und
antirassistische Gruppen, die sich an der Kampagne Nationalismus ist
keine Alternative beteiligen, rufen wir dazu auf, sich am 10.09. an
Blockaden in Werl zu beteiligen.

Während wir uns beim letzten Parteitag im Juli in Werl mit einem eignen
Block an der Demonstration des lokalen Bündnisses gegen Rassismus
beteiligten haben wollen wir nun einen Schritt weiter gehen. Wir werden
da sein um den AfD-Landesparteitag noch deutlicher entgegen zu treten.
Damit werden wir deutlich machen, dass wir der AfD in NRW auch zukünftig das Leben schwer machen werden.

Treffpunkt zur Anreise aus Dortmund ist um 07:45 am HBF Dortmund
(Nordausgang/vor Cinestar) Die AfD ist weiterhin, da hat sich seit Juli nicht verändert, viel mehr als eine nationalistische und neoliberale Partei, die Abschottung zu Gunsten des Standorts Deutschland vorantreibt. Mit ihrem rechten Gesamtpaket bedient sie ebenso einen rassistischen, antifeministischen wie auch homophoben Konsens. Das Familien- und Abstammungsbild bildet den Kitt, der die Völkischen und die Nationalkonservativen zusammen bringt. Die AfD sucht dabei immer wieder den kalkulierten Tabubruch. Sie üben sich in menschenverachtender Rhetorik – Zuletzt war es das klare Bekenntnis von Gauland, seine Nachbarschaft deutsch halten zu wollen, am Anfang des Jahres waren es Frauke Petrys Schießbefehl-Phantasien. Gegen die Enthemmung in der Mitte der Gesellschaft Spätestens seit der Intervention bei „Birlikte“ in Köln und den folgenden Reaktionen der
Medienlandschaft von WDR, KSTA bis zu Vertretern der Linkspartei, ist
offensichtlich, dass die AfD sich in der politischen Landschaft der BRD
etabliert hat. Mit dieser Etablierung der AfD in der Mitte der Gesellschaft ist sie fester Bestandteil der öffentlichen Debatte. Protest gegen ihr Auftreten wird mit dem Verweis auf die Meinungsfreiheit delegitimiert. Man möchte der AfD ein Podium bieten, um das „Problem AfD“ zu lösen. Statt mit sozial Benachteiligten, von Rassismus Betroffenen oder FLTI*’s darüber zu reden, wie der Vormarsch der AfD aufzuhalten wäre, wird sich mit Rassist_innen an einen Tisch gesetzt. Als Antifaschist_innen ist es unsere Aufgabe die AfD dort zu schwächen, wo sie versucht öffentlich Meinung zu machen. Es gilt klar zu machen, dass es keinen Dialog mit den Organisator_innen des Rechtsrucks gibt. Die gesamtgesellschaftliche Verschiebung nach rechts ist, was es anzugreifen gilt!

Der AfD den Boden entziehen – Im Wahlkampf, im Alltag!

Auf Parteitagen der AfD wird mehr verhandelt als nur Tagesordnungspunkte und Wahllisten aufgestellt: Die Partei will hier auch ihre Etablierung im politischen Mainstream sichern. Ein Etappenziel dieser Etablierung ist der Wahlerfolg, auch hier in NRW. Wir werden der AfD bei jeder ihrer Schritte erneut ein Bein stellen. Die Proteste gegen den Landesparteitag in Werl stehen jetzt an, sind für uns jedoch nur ein Warm-Up für den Landtagswahlkampf 2017.

Wenn sie auftauchen, werden wir da sein. Ob im Nachbardorf beim Wahlstand, oder beim Landesparteitag in Werl. Wir werden uns auch weiterhin der AfD als geistigen Brandstiftern und Organisator_innen des Rechtsrucks entgegenstellen.

Kommt am 10.September zu den Blockaden gegen den Landesparteitag der AfD in Werl!

9.00 Uhr – Blockaden gegen den AfD-Landesparteitag Mittags – „Nationalismus ist keine Alternative“-Block auf der Demonstration des „Soester Bündnis gegen Rassismus“

Gemeinsamer Aufruf aus Köln und Düsseldorf

Gemeinsamer Aufruf aus Köln und Düsseldorf

AfD-Busters

von Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!]; Köln gegen Rechts und der Interventionistischen Linken Köln

Nach einem ersten Landesparteitag der AfD NRW im Juli 2016 in Werl plant die rechtspopulistische Partei nun ihre Landeswahlveranstaltung, bei der die angereisten Delegierten über die Besetzung der Listenplätze für die Landtagswahl 2017 beraten werden, und das nun sogar an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden: Am 2./3. September in der Stadthalle Soest und 10./11. September in der Stadthalle Werl. Man wolle, so die stellvertretende Sprecherin im AfD-Landesvorstand NRW Regine Zillessen, „in aller Ruhe diskutieren und den Delegierten viel Raum zum Reden geben“. Da hat wohl jemand die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Wenn die AfD glaubt, sich „in aller Ruhe“ zusammenrotten zu können, egal wann, egal wo, täuscht sie sich gewaltig! Am 10. September werden wir uns ihnen in den Weg stellen, gemeinsam, entschlossen und antifaschistisch. Wir werden nicht zulassen, dass AfD-Veranstaltungen ungestört abgehalten werden können und irgendwann zur Normalität werden!

Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Die AfD bedient mit ihrer rassistischen, homophoben und erzkonservativen Hetze geschickt die Ressentiments eines nicht unwesentlichen Anteils der deutschen Bevölkerung: Sie stilisiert sich als „Protestpartei“ der entrüsteten, besorgten BürgerInnen. Erschreckenderweise können AfD-Schwergewichte wie Frauke Petry oder Alexander Gauland scheinbar noch so haarsträubende und menschenverachtende Äußerungen in die Welt plärren wie sie wollen: Die Umfragewerte steigen. Widerstand ist zwingend notwendig, gerade jetzt, gerade bei AfD-Veranstaltung, die zu ihrer strukturellen Festigung und Organisierung dienen sollen.

Ein Blick in das erst kürzlich beim AfD-Parteitag in Stuttgart beschlossene „Programm für Deutschland“ genügt, um zu wissen, warum man sich der AfD in den Weg stellen muss: In ihrem
Grundsatzprogramm findet sich an Rassismus, Antifeminismus, Islamophobie und Neoliberalismus alles, was das Herz der „entfesselten Mitte“ höher schlagen lässt: Wenn es nach der AfD geht, gehört der Islam nicht zu Deutschland, die gesetzliche Unfallversicherung gehört abgeschafft, sämtliche Institute für Gender Studies sollten sofort dicht gemacht werden und die (deutsche!) Familie thront heterosexuell und kinderreich über allem. Neben diesen gruseligen Vorschlägen finden sich auch Perlen der Absurdität, wie ein Immobilienkredit für Familien, der sich mit jedem neuen (deutschen!) Kind verringert. Willkommenskultur soll es bei der AfD auch geben, allerdings nicht für Geflüchtete, sondern für ungeborenes (deutsches!) Leben: Also bitte keine Abtreibungen mehr. Die Grenzen dagegen sollen nach Belieben dicht gemacht werden können. Und der Klimawandel? Reine Erfindung, CO2 sorgt dafür, dass Pflanzen besser gedeihen! Mit ihren populistischen Parolen trifft die AfD als Rattenfängerpartei offenbar ins Schwarze, denn die Ratten kommen: Zur Wahlurne.
Für uns steht fest: Diesem Spuk muss ein Ende bereitet werden! Unter  dem Motto „AfD-Busters“ werden wir uns am 10.09.2016 in einer Aktion  des zivilen Ungehorsams den AfD-RassistInnen in den Weg stellen,  auch wenn sie wieder versuchen, sich an den Arsch der Welt zu  verkriechen.
Verhindern wir gemeinsam die Landeswahlveranstaltung der AfD NRW in Werl!

FCK AFD! Menschenverachtung ist keine Meinung!

Bus aus Düsseldorf

Von Düsseldorf fährt ein Bus zum Landesparteitag nach Werl am 10.9. um 07:00 Uhr.

Die Tickets bekommt ihr:

  • mit Vorreservierung und Angabe von Handynummer unter:
    info@duesseldorf-stellt-sich-quer.de
  • in der Buchhandlung BiBaBuZe auf der Aachener Str. 1 (9:30 – 18:30 Uhr geöffnet)
  • im Parteibüro von DIE LINKE Corneliusstr. 108 (13:00 – 19:00 Uhr geöffnet)
  • im Kneipenkolletiv Butze auf der Weißenburgstr. 18 (17:30 – 00:00 geöffnet)
  • Beim EdelweißPiratenFestival am 20. August (beim VVN Stand), zakk, Fichtenstr. 40
  • Beim zakk-Straßenfest am 21. August (beim Stand von DSSQ)
  • Bei der INPUT Veranstaltung im Linken Zentrum [hinterhof] am 31. August
  • Voraussichtlich noch bei weiteren Veranstaltungen.

Die Tickets kosten 5€ (Normal) oder 10€ und mehr (Soli)

Zur Anreise:
Busse fahren ab Düsseldorf. 07:00 Uhr ist pünktlich die Abfahrt. Der
genaue Abfahrtsort wird noch bekannt gegeben.
Vorreservierung mit Angabe von Handynummer unter:
info@duesseldorf-stellt-sich-quer.de

AfD-Busters

Nach einem ersten Landesparteitag der AfD NRW im Juli 2016 in Werl plant die rechtspopulistische Partei nun ihre Landeswahlveranstaltung, bei der die angereisten Delegierten über die Besetzung der Listenplätze für die Landtagswahl 2017 beraten werden, und das nun sogar an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden: Am 2./3. September in der Stadthalle Soest und 10./11. September in der Stadthalle Werl. Man wolle, so die stellvertretende Sprecherin im AfD-Landesvorstand NRW Regine Zillessen, „in aller Ruhe diskutieren und den Delegierten viel Raum zum Reden geben“. Da hat wohl jemand die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Wenn die AfD glaubt, sich „in aller Ruhe“ zusammenrotten zu können, egal wann, egal wo, täuscht sie sich gewaltig! Am 10. September werden wir uns ihnen in den Weg stellen, gemeinsam, entschlossen und antifaschistisch. Wir werden nicht zulassen, dass AfD-Veranstaltungen ungestört abgehalten werden können und irgendwann zur Normalität werden!

Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Die AfD bedient mit ihrer rassistischen, homophoben und erzkonservativen Hetze geschickt die Ressentiments eines nicht unwesentlichen Anteils der deutschen Bevölkerung: Sie stilisiert sich als „Protestpartei“ der entrüsteten, besorgten BürgerInnen. Erschreckenderweise können AfD-Schwergewichte wie Frauke Petry oder Alexander Gauland scheinbar noch so haarsträubende und menschenverachtende Äußerungen in die Welt plärren wie sie wollen: Die Umfragewerte steigen. Widerstand ist zwingend notwendig, gerade jetzt, gerade bei AfD-Veranstaltung, die zu ihrer strukturellen Festigung und Organisierung dienen sollen.

Ein Blick in das erst kürzlich beim AfD-Parteitag in Stuttgart beschlossene „Programm für Deutschland“ genügt, um zu wissen, warum man sich der AfD in den Weg stellen muss: In ihrem
Grundsatzprogramm findet sich an Rassismus, Antifeminismus, Islamophobie und Neoliberalismus alles, was das Herz der „entfesselten Mitte“ höher schlagen lässt: Wenn es nach der AfD geht, gehört der Islam nicht zu Deutschland, die gesetzliche Unfallversicherung gehört abgeschafft, sämtliche Institute für Gender Studies sollten sofort dicht gemacht werden und die (deutsche!) Familie thront heterosexuell und kinderreich über allem. Neben diesen gruseligen Vorschlägen finden sich auch Perlen der Absurdität, wie ein Immobilienkredit für Familien, der sich mit jedem neuen (deutschen!) Kind verringert. Willkommenskultur soll es bei der AfD auch geben, allerdings nicht für Geflüchtete, sondern für ungeborenes (deutsches!) Leben: Also bitte keine Abtreibungen mehr. Die Grenzen dagegen sollen nach Belieben dicht gemacht werden können. Und der Klimawandel? Reine Erfindung, CO2 sorgt dafür, dass Pflanzen besser gedeihen! Mit ihren populistischen Parolen trifft die AfD als Rattenfängerpartei offenbar ins Schwarze, denn die Ratten kommen: Zur Wahlurne.
Für uns steht fest: Diesem Spuk muss ein Ende bereitet werden! Unter  dem Motto „AfD-Busters“ werden wir uns am 10.09.2016 in einer Aktion  des zivilen Ungehorsams den AfD-RassistInnen in den Weg stellen,  auch wenn sie wieder versuchen, sich an den Arsch der Welt zu  verkriechen.
Verhindern wir gemeinsam die Landeswahlveranstaltung der AfD NRW in Werl!

FCK AFD! Menschenverachtung ist keine Meinung!